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„Was möglich ist, wird am 18. Juli fahren!"

„Wie komme ich am 18. Juli auf den Ruhrschnellweg?" „Welche Straßenbahn oder welcher Bus fährt zu meiner Auffahrt?" Diese und andere Fragen gehen zur Zeit vielen Still-Leben Besuchern durch den Kopf. Jens Wächter und sein Team vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beschäftigt sich mit diesem Thema schon etwas länger - genau genommen seit 2008. Heute sehen wir hinter die Kulissen der Verkehrsplaner, sprechen über Wege zum Ruhrschnellweg und finden heraus, wie gut eine Autobahn an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden sein kann.

Wie war Ihre erste Begegnung mit dem Projekt „Still-Leben Ruhrschnellweg"?
Das erste Mal davon gehört haben mein Team und ich im Herbst 2008, aber da konnte sich noch keiner von uns so richtig vorstellen, was es bedeutet, eine Autobahn mitten durchs Revier zu schließen. Im November 2008 fand dann ein erster Termin mit Straßen.NRW statt, in dem es auch um die Mitarbeit vom VRR bei Still-Leben ging. Schon in diesem ersten Treffen wurde klar, dass der Nahverkehr für dieses Projekt eine große Bedeutung haben wird und dass deshalb ein eigener „Arbeitskreis Öffentlicher Verkehr" gebildet werden soll. Und von da ab haben wir damit begonnen, an einem Verkehrskonzept für den 18. Juli zu arbeiten.




Seit 2008 beschäftigt sich Jens Wächter und sein Team mit den Planungen für das Still-Leben Ruhrschnellweg. Foto: TAS Emotional Marketing GmbH


Steht dieses Verkehrskonzept mittlerweile? Was ist darin alles festgelegt?
Ja, das Grundgerüst steht schon seit Mai 2009 und ist seitdem kontinuierlich weiterentwickelt worden. Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Frage, was am 18. Juli wann, wie oft und mit welchen Kapazitäten wohin fährt. Es ging darum, einen Plan zu entwickeln, wie die Gäste am 18. Juli möglichst einfach mit dem Öffentlichen Nahverkehr zu ihrer Wunschauffahrt des Ruhrschnellwegs kommen. Mit dieser Herausforderung sind wir alle 37 Anschlussstellen der A40/B1 und alle öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen und Regionalzüge durchgegangen und haben relevante Informationen zusammengetragen. Sie können sich sicher vorstellen, dass daraus ein sehr umfangreiches Konzept entstanden ist.


Mit der Bahn zur Autobahn - Eine ungewöhnliche Vorstellung. Gibt es überhaupt ÖPNV-Haltestellen in der Nähe von Autobahnauffahrten?
Eigentlich hat der Öffentliche Nahverkehr ja nie das Ziel, eine Autobahn anzufahren. Wir mussten also erstmal für alle Anschlussstellen recherchieren, welche Haltestellen eigentlich in der Nähe der A40/B1 liegen. Aber da es sich bei dem Ruhrschnellweg ja um eine ganz besondere Autobahn, nämlich um eine Stadtautobahn, handelt, wurde uns schnell klar: Fast alle Zugänge zur A40/B1 kann man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.


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